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Miranda Konstantinidou

Ein Aufschrei ging durch die Modeszene, als Miranda Konstantinidou auf der Berliner Fashion Week ihre neue Kollektion vorstellte. Zu bunt, zu schreiend, zu unkonventionell – sogar von Ausschluss war die Rede. Aber zum Glück lässt sich über guten Geschmack streiten und so wird die gebürtige Griechin auch in diesem Jahr neue Fans gewinnen.

Ein eigener Stil entsteht

Angefangen hat Miranda Konstantinidou mit einer klassischen Ausbildung zur Modedesignerin und Modegrafikerin in Bologna (Italien) und Trier (Deutschland). Ihre ersten Schritte machte sie als Designerin bei der „Interstoff“ in Frankfurt und Hongkong, wo sie ihre eigene DOB Marke etablierte. Dort inszenierte sie auch ihre ersten Shows. Zu diesem Zeitpunkt war für Miranda Konstantinidou Schmuckdesign ein persönliches Steckenpferd, bei dem sie ihre Kreativität ausleben konnte.

Das Hobby zum Beruf machen

Schnell fand die Designerin erste Abnehmer für ihre außergewöhnlichen Schmuckdesigns. 1986 gründete sie in Trier ihre eigene Marke – Konplott. Besonderes Markenzeichen ihrer Kreationen sind die vielseitigen Materialien, die sie miteinander kombiniert. Glas, Metall, Holz, Knochen, Stein und Strass ergeben Schmuckstücke, die einzigartig sind und Preise bis zu tausend Euro erreichen können. 1996 eröffnete sie ihren ersten Miranda Konstantinidou Brand Shop in Trier, dem bald ein Zweiter in Köln folgte.

Ein Unternehmen entsteht

Anfangs fertigten 30 Frauen in Heimarbeit die Ohrringe, Ketten, Ringe und Armbänder an. Die Nachfrage nach Miranda Konstantinidous Schmuck war schnell so groß, dass sich die Designerin nach neuen Produktionsstätten umsehen musste. Die fand sie auf den Philippinen in Cebu. Hier entstand ihre Konplott Schmuckmanufaktur auf 4.000 m2. Dabei setzt die Designerin auf Intuition, Qualität und Nachhaltigkeit. Ihre 800 Angestellten sind ausschließlich weiblich und erhalten eine fundierte Ausbildung.

Auffallend auffälliger Schmuck

Heute wird die Fangemeinde der Designerin immer größer. Dabei weiß Miranda Konstantinidou, ihren Schmuck gekonnt in Szene zu setzten. Zwei Jahre nach ihrer ersten Shop Eröffnung stattete sie Guido Horn 1998 für seinen Auftritt beim Eurovision Song Contest in Birmingham (Großbritannien) aus. Und die außergewöhnlichen Stücke sind nicht nur bei nationalen Stars wie Brigitte Schrowange, Inka Bause, Regina Halmich, Olivia Jones und Rebecca Mir gefragt, sondern auch bei internationalen Größen wie Madonna, Shakira und Steven Tyler, Leadsänger der Rockgruppe Aerosmith.

Fusion von Schmuck und Fashion

Modeschmuck von Miranda Konstantinidou kann man in über 900 Geschäften weltweit finden. Davon sind 80 Geschäfte Konplott Shops. Seit einigen Jahren designt Konstantinidou auch wieder ihre eigene Modelinie. Hier setzt sie dieselbe Philosophie ein, die sie auch für ihren Schmuck nutzt. Mode für jeden Moment, gemacht von Frauen für Frauen.